Archiv für die Kategorie ‘Spaß’

This Side Up – Short Animation by Liron Topaz

Sonntag, 19. Juli 2009 |

Sehr unterhaltsam …. unbedingt ansehen!!!

Ein sehr unterhaltsamer 2’47” lange Animation als “Thesis Work” von Liron Topaz, einem Studenten des Ringling College of Art and Design. Sehr spannend dazu auch die recht lange Entstehungsgeschichte bebildert im Blog des jungen Künstlers:

oder auch auf der, sonst etwas spärlichen, Website des Künstlers:

Viel Spaß,
Biboff.

Link zu dem Werk auf YouTube:

This Side Up – A Short Animation by Liron Topaz

Mein Kampf mit Schweden und Japan

Mittwoch, 13. August 2008 |

Das Geschäftskonzept des großen Möbelschweden Ingvar Kamprad (von Elmtaryd bei Agunnaryd) – IKEA - ist es ja Möbel durch “Verbraucher-Endmontage” günstig abgeben zu können. Zum einen reduziert das natürlich für IKEA die Personalkosten (für jedes Unternehmen ein sehr relevanter Kostenfaktor!), da kein eigenes Personal damit beschäftigt ist, die Möbel zu montieren. Zum anderen kann IKEA logistisch günstig bleiben, da die Möbel platzsparend verpackt und transportiert werden können – es steht sogar teilweise das Design unter der Funktionalität, bzw. der logistischen Möglichkeiten, an anderer Stelle ist dafür dann wieder das Design unübertroffen!

Ich habe in der Fundgrube des IKEA-Einrichtungshauses meines Vertrauens einen günstigen Fang gemacht: Einen IKEA-Eckschreibtisch der Serie GALANT (NP für 269 EUR) für deutlich weniger !!!

Das ist die Weiterentwicklung des ursprünglichen Konzepts: Wenn man nun ein Möbelstück kauft, das man nicht nur selbst zusammen bauen, sondern auch ersteinmal selbst auseinander schrauben muss – kann man noch mehr sparen!!!

Allerdings ist es gar nicht so einfach, dieses Produkt trotzdem noch zu transportieren. Nach etwa 45 Minuten, die es gedauert hat, den Tisch vor den Eingangtüren von IKEA ersteinmal auseinander zu bauen (man wird dabei schon ziemlich dumm angeschaut von den anderen IKEA-Kunden…), hat es auch nur ganz knapp überhaupt geklappt, das neue Schmuckstück im japanischen Kleinwagen meiner Schwester zu transportieren.
Zuerst mein Kampf mit dem schwedischen Schreibtischboliden und danach mit dem kleinen roten japanischen “Fast”-Platzwunder.

An dieser Stelle möchte ich noch ein paar kleine Schnappschüsse zeigen, die meinen Kampf dokumentieren.

Auch Euch viel Spaß beim Sparen!!

Biboff.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

“jazzy jazzy” – Instrumente im Dialog

Dienstag, 5. August 2008 |

Eigentlich mag ich ja keine YouTUBE-Videos hier verlinken. Wenn ich damit mal anfange, dann kann ich ja nie wieder aufhören….. !!!! Dieses hier musste ich allerdings zeigen!

Wie schön zu sehen, dass nicht nur Gedanken in einen Dialog treten können, sondern auch Musikinstrumente – das weiß jeder Musikliebhaber wohl schon lange! Aber den vielen vielen Musikbegeisterten auf der ganzen Erde möchte ich eine lustige Visualisierung dieses Faktums nicht vorenthalten!

Einfach cool, wie dieser Typ da den Disput der Instrumente darstellt! Daher auch der Name “Jazz Dispute”.

Viel Spaß dabei!
Biboff.

Jazz Dispute (by weepingprophet) auf YouTube

Alltagsflucht: “Nicht mein Tag” von Ralf Husmann

Dienstag, 5. August 2008 |

 

Ich will mich jetzt nicht an den Artikel aus dem SPIEGEL von gestern anhängen. Habe nur zufällig gerade den Roman zu Ende gelesen und wollte hier meine Gedanken zu “Nicht mein Tag” von Ralf Husmann niederschreiben.

Ein ganz nettes Buch im Stil der “neuen deutschen Comedy” – Gagschreiber der einschlägigen Sendeformate schreiben ihre Gags in einem Roman nieder…. ein schöner Trend für all diejenigen, die wie ich gerne sehr lustig-unterhaltsame Literatur lesen und es mögen, beim Lesen zu lachen, oder zumindest zu schmunzeln!
Leider kommt Ralf Husmann nicht an seinen “Vorgänger” Tommy Jaud heran, dessen Bücher (mittlerweile sind es drei!) ich auch in einem viel schnelleren Tempo durchgelesen habe, da ich diese einfach noch weniger zur Seite legen konnte.

“Nicht mein Tag” handelt von dem Bankangestellten Till Reiners, gefangen in der (klein-)bürgerlichen Tristesse seines Jobs in der Osthofener Filiale einer großen deutschen Bank und seiner Kleinfamilie (Frau Miriam und Sohn Nico). Die einzige “Rebellion”, die er sich in sein bürgerliches Leben gerettet hat, ist die Erinnerung an seine Band “Copyright” (er war/ist Gitarrist) und die gelegentlichen Auftritte als Unterhalter mit Gitarre, z.B. auf der Geburtstagsfeier des Filialleiters. Till träumt von einem Leben, das anders ist – nur wie, das weiß er nicht. Er träumt von einer anderen Frau, der jüngeren, kecken Kolleegin Jessica und davon, einfach erstmal mit ihr durchzubrennen. Der Rest würde sich schon ergeben.
Der Rest ergibt sich auch eines Tages als sich das Leben von Till mit einem Schlag ändert und er ein wenig wie der Revoluzzer wird, der er gerne gewesen wäre. Ein Bankräuber nimmt ihn als “Geisel” mit auf eine Odyssee, die sie beide durch die westdeutsche Provinz um Osthofen, Holland und schließlich Frankreich führt. Auf diesem Wege entwickelt sich Till immer weiter weg von seinem Spießertum, so dass sogar eine junge Frau an ihm Gefallen findet und sich in seine Arme wirft – letztenendes aber doch wieder nicht “ganz”…..

Dieses “letztenendes-doch-nicht-ganz”-sein ist so ein wenig das Leitmotiv in diesem Werk, das sich von der ersten bis zur letzten Seite verfolgen lässt. Ein wenig wehmütig schleppt sich Till Reiners durch sein tristes Leben, ein Ying ohne Yang. Ein wenig wie ein Zwilling, dem seine Eltern nicht gesagt haben, dass er einen Zwillingsbruder hat, der allerdings bei der Geburt verstorben ist…  Er hat eine Idee davon, dass etwas fehlt, kann jedoch nicht beschreiben, was das sein könnte.

Alles in allem ist der Roman “Nicht mein Tag” von Ralf Husmann unterhaltsam geschrieben, wenn auch an manchen Stellen vielleicht etwas zu vorhersehbar und an anderen dafür etwas zu weit hergeholt und ausschweifend. Meines Erachtens reicht er aber nicht an die Klasse eines Tommy Jaud heran, der mir etwas handwerklich solider erscheint. Jedenfalls wenn man die Stoffe liest, bei einer (möglichen!) Verfilmung (und ich denke, die wird kommen!) könnte sich dieser literarische Nachteil allerdings ausmerzen lassen, da das Grundsujet des Romans (ein Ausbrechen aus dem Jetzt ohne die Idee des Wohin!) topaktuell in unsere heutigen Zeit zu sein scheint und ja auch in mir eine Resonanz gefunden hat.

Drei dieser tief-nachdenklichen Teststellen ohne jedes Pathos und von tiefreichender Einsicht möchte ich hier gerne zitieren (wobei sich an der ersten zumindest in meiner Ausgabe ein kleiner Druckfehler eingeschlichen zu haben scheint, deshalb hab ich den fehlenden Artikel mal ergänzt!):

Fast nie hat der Alltag den richtigen Soundtrack. Das Leben sollte mehr so sein wie [ein] Gary Rafferty Song, ist aber bestenfalls Peter Maffay.

Diese Textstelle zeugt auch von der Wichtigkeit, die Till Reiners der Musik beimisst, die er so vermisst und der er so wehmütig nachweint seit sein als Teenie selbst-komponiertes und professionell produziertes “Renate, ich warte!” nicht den gewünschten Erfolg zeigte und sich Renate schlichtweg unbeeindruckt zeigte!

Es gibt kein Glückskonto, auf das man gute Momente einzahlt, und vom dem man im Bedarfsfall wieder was abheben kann.

Vielleicht eine Einsicht, die Till Reiners als Bankangestellter hatte, dem die Symbolsprache mit “Konto”, “einzahlen” und “abheben” ja vielleicht vertrauter ist als uns…

Tagsüber zufrieden zu sein ist einfach. Nachts, wenn man wehrlos im Bett liegt, rückt einem die Wahrheit auf den Pelz.

Ein Satz, den wahrscheinlich viele Menschen so unterschreiben würden.

Einen deutlichen Vorteil des Buches, den man sonst so nicht erkennen kann, wenn man z.B. online (auch bei mir über AMAZON möglich) einkauft, will ich nicht verschweigen: Das Buch ist vom Textfluss in (zum überwiegenden Teil) überschaubare “appetitlich” kurze Kapitel gegliedert, die einen unterhaltsamen Lesespaß auch im Bett vor dem Schlafen nach einem anstrengenden Tag (z.B. als Bankangestellter irgendwo in Deutschland) möglich machen. So bleibt ein weites Zurückblättern am nächsten Tag – um den Anschluss nicht zu verlieren – erspart, wenn einen beim Lesen dann doch der Schlaf übermannt hat. Was aber, das will ich ausdrücklich noch einmal betonen, nicht am Autor liegen kann, dazu ist das Buch dann doch zu temporeich….

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Biboff for President! Neuer Kandiat im Gerangel um die Präsidentschaft in den USA

Dienstag, 29. Juli 2008 |

Es sind turbulente Zeiten in denen wir leben! Vor allem wenn man die kommende Präsidentschaftswahl im November in den USA anschaut: einer der Kanditaten, der im Moment vielleicht etwas die Nase vorn hat, weitet seine Wahlkampftour kurzerhand (etwas neo-imperialistisch oder neo-kolonialistisch anmutend) auf die “alte Welt” (Europa für Amerikaner) aus. Der andere Kandidat bleibt zuhause und bemerkt, er wolle erst als Präsident dann die Welt bereisen (meint auch er vielleicht “erobern”?).

Wie gut, dass ich mich jetzt kurzerhand entschlossen habe, dem ganzen Trauerspiel ein Ende zu bereiten und einfach selbst zu kandidieren. Es kann ja nur besser werden…

An dieser Stelle möchte einen Bericht über meinen Wahlkampf veröffentlichen, der natürlich in englischer Sprache ist, das ich ja meine Wähler erreichen muss. Weiterhin kandidiere ich natürlich unter meinem bürgerlichen Namen und nicht als “biboff” – ich mache mir Sorgen, dass das irgendwie als “beep off” oder wie auch immer missverstanden werden würde. Man will sich ja auch nicht zum Gespött der Wählerschaft machen….

 

Kaum das Studium beendet, schon berühmt …

Donnerstag, 24. Juli 2008 |

Biboff auf der Titelseite der VOGUE

Kaum ist das Studium beendet, schon auf dem Titel der VOGUE. Allerdings hat mir die Fotografin (eigentlich mag ich ja die Schreibweise “Photo” lieber, aber “Photographin” sieht irgendwie nicht so nett aus) nicht gesagt, dass die Photos für die russische Ausgabe der VOGUE sein sollen. In Russland kenne ich doch niemanden und niemand kennt mich. Nun gut. Dann soll sich das jetzt eben ändern.

An dieser Stelle möchte ich mich bei den Machern von photofunia.com für den Photoshoot (habe mich belehren, lassen, das sage man so [statt: das Photoshooting]) bedanken!

Allen anderen auch viel Spaß beim Erkunden der Seite!

Biboff.


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GEDANKENDIALOG ist das private Blog von Christoph Merz. Hier blogge ich über die Themen, die die Welt und mich in ihr bewegen. Mehr über mich

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